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Im Steinbruch Buchen-Eberstadt werden spätestens seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert Kalksteine des Unteren Muschelkalks für den Verkehrswegebau abgebaut. In der topographischen Karte von 1902 ist bereits ein ca. 50 m breiter Steinbruch eingetragen. Bis zur Ausgabe von 1965 wird dieser Abbau als Kiesgrube im Gewann „Geisbaum“ bezeichnet, was daraufhin deutet, dass zunächst vor allem aufgelockerter Kalkstein (Bergkies) gewonnen wurde. Der erste Steinbruch lag im Bereich des heutigen Höhlensees direkt an der Straße nach Eberstadt. Heute hat die Stadt Buchen als Besitzerin den Steinbruch an die Firma Schotterwerke Hohenlohe-Bauland (www.shb-schotter.de) verpachtet. Die aus den tonarmen Kalksteinen des Wellenkalks 3 und der Schaumkalkschichten erzeugten Schotter- uns Splittkörnungen werden überwiegend für den Verkehrswegebau genutzt, größere Blöcke aus den Schaumkalkbänken werden für den Garten- und Landschaftsbau, z. B. für Mauern und Ufer- bzw. Hangbefestigungen eingesetzt.
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Dienstag, 07. September 2010
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